Iran-Krieg: USA führen am fünften Tag in Folge Angriffe auf Iran durch

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Aktualisiert 16. Juli 2026, 09:25Iran-Krieg
USA führen am fünften Tag in Folge Angriffe auf Iran durch

Am 28. Februar 2026 haben Israel und die USA den Iran angegriffen. Das Land reagierte mit Gegenangriffen. Die Entwicklungen im L'essentiel-Ticker.
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16.07.2026

Do 20:52

Neue US-Angriffe gegen den Iran

Die Angriffe wurden um 14.00 Uhr US-Ostküstenzeit (21.30 Uhr Ortszeit im Iran) aufgenommen, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, «die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen.»

Das US-Militär hatte erst am Mittwoch erneut und in zwei Wellen den Iran angegriffen. Teheran reagierte mit Beschuss auf Ziele in der Region – unter anderem meldeten die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain Angriffe. Auch Jordanien meldete erneuten Beschuss aus dem Iran. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran diese Woche einmal mehr mit Angriffen auf zivile Infrastruktur gedroht. Auf die Frage einer Journalistin, ob er dem Iran ein Ultimatum gebe, bevor das US-Militär mit Bombenangriffen auf Brücken beginnen würde, sagte Trump am Mittwoch: «Ich mag es nicht, Fristen zu setzen.»

16.07.2026

Do 09:47

Iran kündigt Vergeltung an

Nach Drohungen von Trump, kritische Infrastruktur im Iran anzugreifen, warnt der Iran vor massiven Gegenschlägen. Dann werde sämtliche in der Region verbleibende Infrastruktur zum Ziel von Angriffen.

Der Iran hatte in der Vergangenheit mehrfach Produktionsstätten zur Rohstoffgewinnung sowie zivile Infrastruktur in den Nachbarländern angegriffen. Gestern hatte Trump mit einer Ausweitung von Angriffen gegen den Iran gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, «es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln».

Gestern hatte Trump mit einer Ausweitung von Angriffen gegen den Iran gedroht.
Gestern hatte Trump mit einer Ausweitung von Angriffen gegen den Iran gedroht.Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

16.07.2026

Do 09:11

Flughafen im Nordosten von Iran angegriffen

Nach iranischen Angaben soll es zu einem Angriff im Nordosten des Landes gekommen sein. Geschosse seien am Flughafen von Semnan eingeschlagen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Gouverneursverwaltung. Es habe keine Toten oder Verletzten gegeben. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Im Statement der Gouverneursverwaltung hieß es lediglich, dass der «Feind» für den Angriff verantwortlich sei. Das US-Militär hatte berichtet, am Mittwochabend (deutscher Zeit) eine neue Angriffswelle auf den Iran gestartet zu haben.

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16.07.2026

Do 08:28

Jordanien meldet erneuten iranischen Beschuss

Die jordanische Armee hat nach eigenen Angaben in der Nacht acht iranische Raketen abgefangen. Sie seien auf das Staatsgebiet des Königreichs gerichtet gewesen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Petra unter Berufung auf das Militär. Es habe keine Verletzten oder Schäden gegeben. Trümmerteile seien beseitigt worden.

Im Osten des Landes liegt ein vom US-Militär genutzter Militärstützpunkt. Nach US-Angriffen auf den Iran griff die Islamische Republik in der Nacht auch erneut in den Golfstaaten Bahrain und Kuwait an. Auch iranische Medien berichteten unter Berufung auf die Revolutionsgarden über Angriffe auf US-Ziele in Jordanien.

15.07.2026

Mi 23:31

US-Militär greift Tanker mit Ziel iranischer Hafen an

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen Tanker angegriffen, der einen iranischen Hafen im Persischen Golf ansteuern wollte. Der unbeladene Öltanker habe verschiedene Warnungen ignoriert und versucht, gegen die US-Blockade von iranischen Häfen zu verstoßen, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Das Handelsschiff war demnach in internationalen Gewässern in Richtung der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Charg unterwegs.

Man habe den Schornstein des unter der Flagge Curaçaos fahrenden Schiffes mit Raketen beschossen und es manövrierunfähig gemacht, teilte das US-Militär mit.

15.07.2026

Mi 22:33

US-Militär verkündet Start neuer Angriffswelle auf den Iran

Die Angriffe haben um 15.00 US-Ostküstenzeit (21.00 Uhr deutscher Zeit) begonnen, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf der Plattform X mit. Die Angriffe richten sich demnach gegen militärische Fähigkeiten des Irans, die dafür genutzt worden seien, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu bedrohen. Eine ähnliche Begründung hatte das US-Militär auch für Angriffe in den vergangenen Tagen gegeben.

Die regierungsnahe iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete von drei Explosionen in der Hafenstadt Tschabahar. Angriffe soll es demnach auch in Rask im äußersten Südosten des Landes sowie in der Umgebung von Bandar Abbas am Persischen Golf und in Ahwas im Südwesten gegeben haben. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran jüngst einmal mehr mit Angriffen auf zivile Infrastruktur gedroht. Auf die Frage einer Journalistin, ob er dem Iran ein Ultimatum gebe, bevor das US-Militär mit Bombenangriffen auf Brücken beginnen würde, sagte Trump nun: «Ich mag es nicht, Fristen zu setzen.»

15.07.2026

Mi 16:58

Neue Angriffe und Seeblockade

Donald Trump hat dem Iran erneut mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, «es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln», sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump kündigte heftige Angriffe auch in den kommenden Nächten an. Irans Streitkräfte feuerten als Vergeltung auf die nächtlichen US-Angriffe wieder Raketen und Drohnen auf Ziele in der Golfregion und Jordanien.

Das US-Militär begann am Dienstag eine weitere Angriffswelle gegen den Iran und nahm zugleich die Seeblockade iranischer Häfen und Küstengebiete wieder auf. Auch am früheren Mittwochnachmittag (Ortszeit Teheran) flog das US-Militär am helllichten Tag weitere Luftangriffe. Nach Angaben des zuständigen Regionalkommandos Centcom dauerten diese etwa 90 Minuten an und richteten sich gegen Küstenverteidigungssysteme sowie Lager- und Abschussanlagen für Marschflugkörper auf der größeren der beiden Tunb-Inseln. Centcom teilte zudem mit, dass die eigenen Streitkräfte seit der Wiederaufnahme der Seeblockade zwei Handelsschiffe umgeleitet hätten, die versucht hätten, die Blockade zu durchbrechen.

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15.07.2026

Mi 14:13

Politiker im Iran fordert Bereitschaft für jahrelangen Krieg

Ein bekannter iranischer Politiker hat sein Land zur Bereitschaft für einen jahrelangen Krieg mit den USA aufgefordert. «Was die Gefahr eines Krieges fernhält, ist unsere vollständige Bereitschaft zur Verteidigung», sagte Mohammed-Dschwad Laridschani in einem Interview des Staatsfernsehens.

«Wenn die USA spüren, dass der Iran sogar auf einen zwei- oder dreijährigen Krieg vorbereitet ist, werden sie begreifen, dass sie (...) den Krieg nicht fortsetzen sollten», fuhr er fort. «Wir müssen uns auf eine Kriegswirtschaft einstellen, damit die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung steigt», forderte der Politiker. Er ist der Bruder des Mitte März getöteten Ali Laridschani, des ehemaligen Generalsekretärs des Nationalen Sicherheitsrats.

Die Laridschani-Familie gilt im Iran als einflussreich. Ali Laridschani war vor dem Krieg zu einer der mächtigsten Persönlichkeiten im iranischen Machtapparat aufgestiegen, bevor Israel ihn bei einem Luftangriff tötete. Sein konservativer Bruder Mohammed-Dschwad saß als Außenpolitiker acht Jahre lang im Parlament. Sadegh Laridschani ist ein ranghoher Geistlicher, der auch als potenzieller Nachfolger des getöteten Ajatollahs Ali Chamenei galt.

15.07.2026

Mi 12:46

US-Militär beginnt neue Angriffswelle

Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge eine weitere Angriffswelle im Iran begonnen. «Die Angriffe zielen darauf ab, die militärischen Fähigkeiten der iranischen Streitkräfte, mit denen diese die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus angegriffen haben, weiter zu schwächen», hieß es in einer Mitteilung des Regionalkommandos Centcom.

15.07.2026

Mi 12:35

Plakat in Teheran droht Trump mit dem Tod

In der iranischen Hauptstadt Teheran ist ein großes Propagandaplakat mit einer Drohung gegen US-Präsident Donald Trump zu sehen. Es zeigt Trump in einem Sarg. Auf Persisch und Englisch steht auf der Fassade: «Wir werden Trump töten», wie Fotos der Nachrichtenagentur AP zeigen.

Hintergrund sind Racheforderungen der iranischen Staatsspitze nach dem Tod des früheren obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei, der Ende Februar bei einem israelischen Luftangriff getötet wurde. Viele Iranerinnen und Iraner stehen jedoch nicht hinter den Vergeltungsrufen und sind vom Krieg sowie den wirtschaftlichen Folgen erschöpft.

15.07.2026

Mi 08:59

30 Tote bei US-Angriffen im Süden Irans

Bei den jüngsten US-Angriffen auf den Süden des Irans in den vergangenen Tagen sind Regierungsangaben zufolge mindestens 30 Zivilisten getötet worden. «Wir sprechen den trauernden Familien unser Mitgefühl und Beileid aus und ehren das Andenken der Verstorbenen», schrieb Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani auf X.

Mehr als 260 Menschen wurden bei den jüngsten Angriffen, die vor rund einer Woche begannen, verletzt, schrieb der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur auf X. 222 der Verletzten seien inzwischen nach ihrer Behandlung aus Kliniken entlassen worden, fügte er hinzu.

15.07.2026

Mi 08:18

Luftabwehr fängt Raketen ab

Jordanien hat einen erneuten Angriff aus dem Iran abgewehrt. Die Flugabwehr habe am frühen Morgen drei Raketen abgeschossen, die aus dem Iran in den jordanischen Luftraum eingedrungen seien, teilten die Streitkräfte des Königreichs mit. Opfer oder Schäden habe es nicht gegeben. Das Ingenieurskorps habe die Trümmerteile beseitigt.

Irans Revolutionsgarden reklamierten einen Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt in al-Asrak. Es sei auf Hangars für US-Kampfjets gezielt worden, hieß es in einer Mitteilung. Auch die regulären iranischen Streitkräfte feuerten nach eigenen Angaben Kamikazedrohnen auf Ziele in Jordanien.

15.07.2026

Mi 02:47

Kuwait meldet Drohnenangriffe – Luftalarm in Bahrain

Kuwait hat in der Nacht erneute Angriffe aus dem Iran gemeldet. Die Flugabwehr sei wegen Drohnenattacken aktiviert worden, teilte die Armee des mit den Vereinigten Staaten verbündeten Landes auf der Plattform X mit. Auch im ebenfalls mit den USA verbündeten Golfstaat Bahrain heulten wieder die Alarmsirenen. In beiden Ländern wurde die Bevölkerung aufgerufen, Schutz zu suchen. Nähere Details gab es zunächst nicht.

15.07.2026

Mi 00:37

Trump droht mit Angriffen auf Kraftwerke

Trump hat dem Iran mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken in der kommenden Woche gedroht, falls Teheran nicht an den Verhandlungstisch zurückkehrt. «Nächste Woche wird es für sie richtig schlimm», sagte Trump in einem Interview mit Fox News. Die US-Armee griff unterdessen die vierte Nacht in Folge Ziele im Iran an und nahm die Seeblockade gegen iranische Häfen wieder auf. Trump kündigte an, die Angriffe würden so lange andauern, «bis ich sage, dass es genug ist».

Die brüchige Waffenruhe zwischen Washington und Teheran erklärte Trump in der vergangenen Woche für beendet.
Die brüchige Waffenruhe zwischen Washington und Teheran erklärte Trump in der vergangenen Woche für beendet.AFP
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14.07.2026

Di 23:19

US-Militär: Seeblockade gegen iranische Häfen gestartet

Das US-Militär blockiert erneut iranische Häfen und Küstengebiete. Die Seeblockade sei um 22 Uhr deutscher Zeit aufgenommen worden, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) auf der Plattform X mit. Schiffe werden so daran gehindert, dass sie iranische Häfen oder Küstengebiete ansteuern oder von dort wegfahren können. Wie lange die US-Blockade andauern wird, ist unklar.

14.07.2026

Di 22:04

US-Militär: Neue Angriffswelle hat begonnen

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle auf den Iran gestartet. Diese habe um 15 Uhr US-Ostküstenzeit begonnen, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) auf der Plattform X mit. Ziel sei es, die Möglichkeiten des Irans weiter zu schwächen, und Attacken auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus auszuüben, hieß es.

14.07.2026

Di 18:31

Iranische Insel Keschm von Geschossen getroffen

Die iranische Insel Keschm nahe der Straße von Hormus ist nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens von Geschossen getroffen worden. Die Insel sei um 19 Uhr «von Geschossen des amerikanischen Feindes getroffen» worden, zitierte der staatliche iranische TV-Sender Irib am Dienstag das Büro des Gouverneurs der Provinz Hormosgan.

Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete von Explosionen auf Keschm. Fars wies zudem darauf hin, dass das Gebiet Masan auf Keschm in den vergangenen Tagen mehrmals von der US-Armee attackiert worden sei.

14.07.2026

Di 17:29

Trump ersetzt Hormus-Gebühr durch Golf-Investitionen

Trump hat eine vollständige Blockade für Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern, von dort abfahren oder iranische Fracht transportieren. Die Straße von Hormus sei dank der US-Armee für den gesamten Schiffsverkehr offen, erklärte Trump auf Truth Social, allerdings ausdrücklich nicht für Iran.

Zugleich rückt Trump von der zuvor angekündigten 20-prozentigen US-Abgabe auf Fracht ab. Diese solle durch Handels- und Investitionsabkommen mit Golfstaaten ersetzt werden. Die Investitionen in die USA würden «massiv» ausfallen und Millionen zusätzliche amerikanische Arbeitsplätze schaffen, so Trump.

Überraschende Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg.
Überraschende Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg.AFP

14.07.2026

Di 16:08

Abgeordnete in Teheran verlangen Vergeltung

Eine große Mehrheit des iranischen Parlaments hat «Blutrache» für den im Krieg getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei gefordert. Bei ihrer ersten Sitzung in Präsenz mehr als vier Monate nach Kriegsbeginn forderten mehr als 180 der 290 Abgeordneten Vergeltung, wie die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf eine Stellungnahme der Politiker berichtete.

Die Abgeordneten kritisierten auch die Verhandlungen mit den USA scharf. Die Lösung der Probleme zwischen dem Iran und den USA sei durch Verhandlungen nicht möglich, hieß es in der bei Fars veröffentlichten Mitteilung. Beim Auftakt der Sitzung am Montagabend schwenkten die Abgeordneten rote Flaggen mit Vergeltungsaufrufen, wie auf Bildern iranischer Medien zu sehen ist.

Irans Parlament hat begrenzten Einfluss. Die eigentliche Macht konzentriert sich auf die Staatsführung und die Revolutionsgarden, Irans mächtige Militärorganisation.
Irans Parlament hat begrenzten Einfluss. Die eigentliche Macht konzentriert sich auf die Staatsführung und die Revolutionsgarden, Irans mächtige Militärorganisation.Archiv: Vahid Salemi/AP/dpa

14.07.2026

Di 13:06

Bericht: Haus von Wildhüter im Iran bombardiert

Im Iran ist einem Bericht zufolge bei den US-Angriffen das Haus eines Wildhüters bombardiert worden. Dabei seien drei Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Söhne und eine Schwiegertochter des Mannes, wie das Nachrichtenportal «Rokna» berichtete. Der Vorfall ereignete sich demnach in der südlichen Provinz Hormusgan.

«Ein Krieg zeigt niemals schon in den ersten Meldungen seine ganze Wahrheit. Manchmal wird sein wahres Gesicht erst einige Stunden später im Bild einer trauernden Familie sichtbar», schrieb die Rokna-Journalistin Asadeh Mochtari in ihrem Artikel. Der Wildhüter habe sich zum Zeitpunkt des Luftangriffs im Dienst befunden und deshalb überlebt.

Die Journalistin wies in ihrem Artikel darauf hin, dass sich hinter den zahlreichen Meldungen über Explosionen im Süden des Landes menschliche Schicksale verbergen. «Hormusgan ist nicht nur ein Punkt auf der Karte der Angriffe. Es ist eine Region, in der Menschen leben», schrieb sie.

14.07.2026

Di 11:27

Trump nimmt «Pickaxe Mountain» ins Visier

Trump hat mit einem Angriff auf eine bislang wenig bekannte iranische Atomeinrichtung gedroht. In einem Radiointerview nannte er den als «Pickaxe Mountain» bekannten Standort südlich der Anlage Natans ein mögliches Ziel für einen «großen, fetten» Angriff, der wahrscheinlich «relativ bald» erfolgen werde.

Über den genauen Zweck der unterirdischen Anlage ist wenig bekannt. Sie wurde nach einer Explosion in Natans 2020 gebaut und könnte der geschützten Herstellung oder Montage von Zentrifugen dienen. Experten vermuten, dass Teile des Komplexes 80 bis 100 Meter tief im Berg liegen könnten, was eine Zerstörung selbst mit bunkerbrechenden Bomben erschweren würde.

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14.07.2026

Di 09:27

Reeder kritisieren Trumps Idee einer Schutzgebühr für Hormus

Die deutschen Reeder kritisieren die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump scharf, künftig eine Art Schutzgebühr für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben. «Kein einzelner Staat sollte den freien Zugang zu einer internationalen Wasserstraße einseitig von Gebühren abhängig machen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR), Martin Kröger, der Wirtschaftswoche. «Das wäre rechtlich auch nicht zulässig.» Krüger sagte, mit seinem Vorstoß stelle Trump das System der freien Schifffahrt infrage. «Heute geht es um die Straße von Hormus, morgen um die Straße von Malakka, übermorgen um die nächste internationale Meerenge. Wo soll das enden?», sagte Kröger.

Zugleich warnte er vor hohen Kosten für Verbraucher und Weltwirtschaft. «Die Folgen wären höhere Transportkosten, steigende Verbraucherpreise und ein weiterer Verlust an Verlässlichkeit für den Welthandel.» Das könne nicht im Interesse der internationalen Staatengemeinschaft sein. «Die zivile Handelsschifffahrt darf nicht zum Spielball geopolitischer Auseinandersetzungen werden.»

14.07.2026

Di 09:26

Revolutionsgarden appellieren an jordanisches Volk

Die iranischen Revolutionsgarden haben Jordanien aufgefordert, die Zusammenarbeit mit dem US-Militär einzustellen. In einer Mitteilung appellierte die im Iran mächtige Militärorganisation an das jordanische Volk. «Ihr wisst sehr gut, dass wir eurem Land nicht nur keinerlei Feindschaft entgegenbringen, sondern euch, das edle Volk Jordaniens, sehr schätzen», hieß es.

Eine entschlossene Forderung nach der Auflösung der US-Stützpunkte «wäre eine große Hilfe» für die «Wiederherstellung der Sicherheit in der Region», warnten die Revolutionsgarden jedoch. «Jordaniens Würde und Erfolg sind unser Wunsch.»

Die Revolutionsgarden teilten weiter mit, am frühen Morgen einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien mit ballistischen Raketen angegriffen zu haben. Als Begründung schrieb die Organisation, dass von dort US-Angriffe auf den Iran geflogen worden seien.

14.07.2026

Di 01:49

Ein Toter bei Angriff auf Tanker

Der Iran hat nach Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate zwei Tanker des Golfstaats in der Straße von Hormus mit Marschflugkörpern angegriffen. Ein indisches Besatzungsmitglied wurde getötet, acht weitere Menschen wurden verletzt, vier davon schwer.

Auf beiden Tankern brachen Brände aus, die inzwischen unter Kontrolle sind. Die Emirate sprachen von einem «schwerwiegenden Verstoß» gegen das Völkerrecht und behielten sich eine Reaktion vor.

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