Iran-Krieg: Trump zeigt sich mit Iran-Gesprächen unzufrieden

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Aktualisiert 27. Mai 2026, 18:56Iran-Krieg
Trump zeigt sich mit Iran-Gesprächen unzufrieden

Israel und die USA haben den Iran angegriffen. Das Land reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und andere Länder der Region. Die Entwicklungen im L'essentiel-Ticker.
L'essentiel und Agenturen
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27.05.2026

Mi 18:56

Trump droht Iran mit Weiterkämpfen

Aus der Sicht von Donald Trump ist der Verhandlungsstand zu einem möglichen Ende des Iran-Kriegs noch nicht zufriedenstellend. In einer Sitzung seines Kabinetts im Weißen Haus sagte der Republikaner, der Iran sei sehr entschlossen: «Sie wollen unbedingt ein Abkommen schließen.» Die US-Regierung sei damit aber nicht «zufrieden», werde es aber später sein. Trump erneuerte die Drohung, dass man entweder einen Deal abschließen oder weiter kämpfen werde – er sprach davon, dann «die Sache zu Ende» zu bringen.

Es ist immer noch unklar, ob es zu einem Rahmenabkommen zwischen dem Iran und den USA für ein mögliches Kriegsende kommen wird.
Es ist immer noch unklar, ob es zu einem Rahmenabkommen zwischen dem Iran und den USA für ein mögliches Kriegsende kommen wird.Jacquelyn Martin/AP/dpa

27.05.2026

Mi 13:46

Teheran: USA und Israel wollen Führung des Iran weiter stürzen

Die USA und Israel wollen nach Darstellung Teherans weiterhin die Führung des Iran stürzen. «Der Feind» verfolge nun mit anderen Mitteln das Ziel, das er zu Beginn des Iran-Krieges «offen verkündet» habe, das er aber durch militärische Mittel «nicht erreichen konnte», hieß es in einer am Mittwoch vom iranischen Staatsfernsehen verbreiteten Erklärung des Geheimdienstministeriums.

Das Ministerium erklärte weiter, es habe Hinweise darauf erhalten, dass die USA und Israel versuchen würden, den «wirtschaftlichen Druck zu verstärken», religiöse und ethnische Gruppen zu spalten sowie Sabotageakte und andere «terroristische Operationen» auszuführen. Dazu würden im großen Stil «Waffen, Munition und illegale Kommunikationsmittel, insbesondere Starlink-Geräte» für den Zugang zum Internet per Satellit geschmuggelt.

27.05.2026

Mi 00:25

Teheran verurteilt US-Attacken scharf

Der Iran hat die jüngsten US-Angriffe trotz Waffenruhe scharf verurteilt und mit Vergeltung gedroht. Das Außenministerium in Teheran sprach von einem «groben Verstoß» und warf Washington vor, den Friedensprozess bewusst zu sabotieren.

Die USA hatten zuvor iranische Raketenstellungen und Boote in der Straße von Hormus angegriffen. Die Attacken überschatten die laufenden Verhandlungen zwischen Washington und Teheran.

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27.05.2026

Mi 00:03

Mehr als 30 Tote bei Angriffen im Libanon

Bei israelischen Angriffen im Libanon sind nach Behördenangaben mindestens 31 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien auch vier Kinder und drei Frauen, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit. Israel hatte zuvor eine Verstärkung seiner Offensive gegen die Hisbollah angekündigt und eine Bodenoffensive im Süden des Libanon gestartet. Die pro-iranische Miliz intensivierte zuletzt ihre Drohnenangriffe auf Israel.

26.05.2026

Di 19:35

Internet im Iran teilweise wiederhergestellt

Der Iran hat drei Monate nach Beginn des Kriegs den Internetzugang teilweise wiederhergestellt. Laut Regierung haben Nutzer von Festnetzanschlüssen wieder vollen Zugang, mobile Daten bleiben jedoch offenbar weiter blockiert. Netblocks bestätigte eine teilweise Wiederherstellung, ließ aber offen, ob sie dauerhaft ist.

Die Abschaltung galt als längster jemals in einem Land verzeichneter Internet-Shutdown und erschwerte den Zugang zu unabhängigen Informationen massiv. Präsident Massud Peseschkian hatte sich für ein Ende der Sperre ausgesprochen, während die Justiz das zuständige Präsidialgremium nun suspendierte.

26.05.2026

Di 15:14

Explosion trifft Tanker vor Oman

Vor der Küste des Oman hat sich an einem Tanker nach einem mutmaßlich iranischen Angriff eine Explosion ereignet. Der Kapitän habe eine Explosion am Schiffsrumpf gemeldet, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) heute mit. Die Besatzung sei in Sicherheit, es sei aber Treibstoff ausgetreten und ins Meer geströmt. Schiffe in der Nähe wurden aufgerufen, die Gegend vorsichtig zu befahren.

Weil sich die Explosion nahe der Wasserlinie ereignete, könnte es sich um einen Angriff mit einem Drohnenboot handeln oder mit einer Haftmine, die am Schiffsrumpf angebracht wurde.

26.05.2026

Di 11:14

Iran meldet Abschuss von US-Drohne

Nach US-Angriffen auf Ziele im Iran haben die iranischen Revolutionsgarden eigenen Angaben zufolge eine amerikanische Drohne abgeschossen. Zudem sei auf eine US-Drohne vom Typ RQ-4 sowie ein Kampfjet des Typs F-35 gefeuert worden.

Die iranischen Revolutionsgarden hätten eine US-Drohne vom Typ MQ-9 Reaper geortet.
Die iranischen Revolutionsgarden hätten eine US-Drohne vom Typ MQ-9 Reaper geortet.Massoud Hossaini/AP/dpa (Symbolbild)
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26.05.2026

Di 07:52

Verhandlungen laufen – Angriffe gehen weiter

Trotz Waffenruhe haben die USA erneut Ziele im Iran angegriffen. Laut US-Militär wurden Raketenstellungen und Schiffe attackiert, die Minen in der Straße von Hormus verlegen wollten. Gleichzeitig laufen in Katar neue Verhandlungen über ein mögliches Kriegsende. Donald Trump dämpfte zuletzt die Hoffnungen auf eine schnelle Einigung. Zugleich fordert er von mehreren muslimischen Staaten einen Beitritt zu den Abraham-Abkommen mit Israel.

25.05.2026

Mo 18:25

Trump will Dialog zwischen muslimischen Staaten und Israel

Mitten in den Verhandlungen um ein Rahmenabkommen zum Iran-Krieg wirbt US-Präsident Donald Trump für eine diplomatische Annäherung zwischen muslimisch geprägten Ländern und Israel. Trump forderte in einem Post auf Truth Social Saudi-Arabien, Katar, Pakistan, die Türkei, Ägypten und Jordanien auf, den sogenannten Abraham Abkommen beizutreten, bei denen Länder festhalten, ihre Beziehung zu Israel normalisieren zu wollen. Saudi-Arabien und Katar sollten demnach mit einem Beitritt beginnen und alle anderen dem Beispiel folgen.

Trump ging sogar so weit, dass er sich vorstellen könne, den Iran einzubinden. Falls Iran ein Abkommen mit den USA unterzeichne, wäre es eine «Ehre», auch Iran Teil einer «beispiellosen Weltkoalition» werden zu lassen, schrieb Trump.

Trump hatte die Abraham-Abkommen 2020 während seiner ersten Amtszeit auf den Weg gebracht. Das galt damals als historischer Durchbruch. Das Abkommen wurde nach der biblischen Figur Abraham benannt, weil dieser auch für die Verbindung von Weltreligionen steht. Bei den Abkommen geht es um die Förderung von Toleranz, einen Abbau von Radikalisierung und Konflikten und eine Vision hin zu Sicherheit, Wohlstand und Frieden im Nahen Osten. In der Folge begannen die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Marokko und der Sudan, ihre Beziehungen zu Israel zu normalisieren.

25.05.2026

Mo 15:13

Iran: Delegation reist zu Gesprächen nach Katar

Inmitten von Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran reist eine iranische Delegation in die katarische Hauptstadt Doha. Wie die iranische Nachrichtenagentur Irib mitteilte, wollen der iranische Verhandlungsführer und Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi die Führung Katars über Einzelheiten der Verhandlungen mit den USA informieren.

Ebenfalls in Doha ist der iranische Zentralbankchef Abdolnasser Hemmati. Bereits vor der Reise der Delegation war bekanntgeworden, dass er in die katarische Hauptstadt reiste, um dort nach iranischen Angaben die Freigabe von Vermögen zu prüfen.

In katarischen Finanzinstituten sind seit Jahren Vermögenswerte aus dem iranischen Ölgeschäft eingefroren. Eine Freigabe dieser Mittel könnte ein erster Schritt in Richtung der Aufhebung von Iran-Sanktionen bedeuten.

Bernd von Jutrczenka/dpa (Symbolbild)

24.05.2026

So 17:08

USA wollen keine «übereilte» Vereinbarung mit Iran

Donald Trump hat eine «übereilte Vereinbarung» im Konflikt mit dem Iran ausgeschlossen. Er habe seine Vertreter angewiesen, keine vorschnellen Übereinkunft zu schließen, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. «Die Zeit ist auf unserer Seite», ergänzte er. Die Verhandlungen liefen derzeit «auf ordentliche und konstruktive Weise». Bis eine Vereinbarung «erzielt, bestätigt und unterzeichnet» sei, werde die Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine aufrechterhalten.

24.05.2026

So 16:40

Netanjahu: Der Iran wird niemals eine Atomwaffe besitzen

Benjamin Netanjahu hat vor einer möglichen Einigung der USA mit Teheran auf ein Rahmenabkommen Israels Position bekräftigt, der Iran dürfe nie Nuklearwaffen erhalten. «Der Iran wird niemals eine Atomwaffe besitzen», hieß es in einem Post Netanjahus auf der Plattform X. Auf dem offenbar mit KI generierten Bild war der israelische Regierungschef Seite an Seite mit US-Präsident Donald Trump zu sehen.

24.05.2026

So 11:02

USA und Iran ringen um Hormus-Deal

Die USA und der Iran stehen nach Angaben von Donald Trump kurz vor einem Rahmenabkommen zur Verlängerung der Waffenruhe und zur Wiederöffnung der Straße von Hormus. Trump sprach von weitgehend ausgehandelten Details, während Teheran betonte, die Meerenge bleibe unter voller iranischer Kontrolle. Laut Axios sieht der Entwurf unter anderem eine 60-tägige Verlängerung der Waffenruhe, freie Durchfahrt durch die Meerenge und die Räumung iranischer Minen vor.

Im Gegenzug könnten die USA ihre Blockade iranischer Häfen aufheben und Sanktionsausnahmen für Ölexporte gewähren. Umstritten bleibt vor allem Irans Atomprogramm: Der Entwurf sieht Verhandlungen über Urananreicherung und Sanktionen vor. In den USA gibt es bereits Kritik an einem möglichen Deal, während Israel zunächst nicht öffentlich reagierte.

22.05.2026

Fr 12:05

Iran: 35 Schiffe passieren Meerenge

Nach iranischen Angaben sollen in den vergangenen 24 Stunden 35 Schiffe die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormus passiert haben. Dies sei in Koordination mit der Marine der iranischen Revolutionsgarden erfolgt, zitierte der iranische staatliche Rundfunk eine Mitteilung der Streitkräfte. Es handelte sich den Angaben nach um Öltanker, Frachter und andere Handelsschiffe.

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21.05.2026

Do 10:48

Zwei weitere Menschen im Iran hingerichtet

Im Iran sind zwei Männer wegen des Vorwurfs der Mitgliedschaft in «separatistischen Terrorgruppen» hingerichtet worden. Wie die iranische Justizwebsite Misan am Donnerstag erklärte, wurden die Männer außerdem der bewaffneten Rebellion beschuldigt. Sie hätten eine Gruppe mit dem Ziel gebildet, «die Sicherheit des Landes zu stören».

Weiter hieß es, die nun hingerichteten Ramin Saleh und Karim Marufpur seien zu «Anführern von Unruhen» ausgebildet worden und an Angriffen auf Sicherheitskräfte und Mordplänen im Westen des Iran beteiligt gewesen. Wann die Männer festgenommen worden waren, wurde nicht mitgeteilt.

21.05.2026

Do 07:18

Trump sieht Iran-Deal auf der Kippe

Die USA und der Iran ringen weiter um eine Verhandlungslösung zur Beendigung des Kriegs. Teheran prüft nach eigenen Angaben einen neuen US-Vorschlag, während US-Präsident Donald Trump vor einem Scheitern der Gespräche warnt. Eine Einigung könne schnell kommen, sagte Trump, zugleich drohte er bei falschen Antworten aus Teheran mit neuen Angriffen. «Es steht wirklich auf des Messers Schneide», sagte Trump am Mittwoch. Israel versetzte seine Armee in «höchste Alarmbereitschaft».

Der Iran fordert unter anderem die Freigabe eingefrorener Guthaben und ein Ende der US-Blockade iranischer Häfen. Zugleich äußerte Teheran großes Misstrauen gegenüber Washington. Die Revolutionsgarden warnten die USA und Israel vor einer Ausweitung des Krieges, sollte der Iran erneut angegriffen werden.

Trump hatte am Dienstag in Washington gesagt, die US-Armee habe einen bereits geplanten Angriff auf den Iran «wegen sehr positiver Entwicklungen» in den Verhandlungen kurzfristig verschoben.
Trump hatte am Dienstag in Washington gesagt, die US-Armee habe einen bereits geplanten Angriff auf den Iran «wegen sehr positiver Entwicklungen» in den Verhandlungen kurzfristig verschoben.Getty Images via AFP

20.05.2026

Mi 15:03

Irans Marine: 26 Schiffe passieren Straße von Hormus

Nach iranischen Angaben haben in den vergangenen 24 Stunden 26 Schiffe die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormus passiert. Dies sei in Koordination mit der Marine der iranischen Revolutionsgarden erfolgt, hieß es in einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Es handelte sich demnach um Öltanker, Frachter und andere Handelsschiffe.

Die iranische Führung hat im Zuge des Kriegs nach eigenen Angaben eine Kontrollbehörde geschaffen, die den Schiffsverkehr in der Meerenge regeln soll. Die Behörde für die Meerenge des Persischen Golfs (PGSA) fordert Reedereien zur Koordination auf. Eine Durchfahrt ohne Genehmigung werde als illegal betrachtet, hieß es in einem Beitrag der neu geschaffenen Behörde auf X.

Teheran betont stets, die Straße von Hormus sei nicht blockiert. Faktisch müssen sich Reedereien jedoch mit iranischen Kontaktstellen koordinieren und dürfen anschließend nur einen Korridor nahe der iranischen Küste passieren. Dafür verlangt die iranische Führung hohe Gebühren. Völkerrechtlern zufolge verstoßen solche Gebühren gegen das Recht auf Transitpassage.

-/The Visible Earth/NASA/dpa (Archivbild)

19.05.2026

Di 12:37

Iran widerspricht Vorwürfen aus Deutschland

Der Iran hat den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz nach dessen Kritik an Angriffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten scharf angegriffen. Teheran warf dem CDU-Politiker «Heuchelei» vor und sprach von einer möglichen «False-Flag-Operation». Der iranische Außenamtssprecher betonte, selbst die Emirate hätten dem Iran bislang keine Verantwortung für die Drohnenangriffe offiziell zugeschrieben. Friedrich Merz hatte zuvor iranische Luftschläge gegen die VAE verurteilt.

19.05.2026

Di 11:48

Teheraner Börse arbeitet wieder

Inmitten von Unsicherheit über Verhandlungen oder neue Angriffe im Konflikt zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten öffnet die Börse in Teheran wieder. Der Handel habe am Morgen nach etwa 80-tägiger Pause wieder begonnen, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars.

Ausgeschlossen vom Handel seien 42 Firmen wegen Kriegsschäden. Das entspreche etwa 35 Prozent des Marktvolumens, hieß es bei Fars unter Berufung auf einen Leiter der Börse. So seien etwa Chemiefirmen und Unternehmen der Metallverarbeitung nicht handelbar, berichtete die Zeitung Sharq.

Der Ausschluss dürfte einen möglichen Kursverfall dämpfen, da Anleger geneigt sein könnten, Unternehmen mit Kriegsschäden zu verkaufen. «Sharq» berichtete dennoch von einem Kursverfall zu Beginn des Handels. Lediglich 28 Prozent der Börsenwerte lägen im Plus.

18.05.2026

Mo 22:03

Für Dienstag geplanten Angriff auf Iran gestoppt

Trump hat nach eigenen Angaben einen angeblich für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran abgesagt. Er habe das Militär der Vereinigten Staaten angewiesen, die Attacke nicht durchzuführen, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Gleichzeitig soll das Militär demnach «jederzeit» bereit sein, einen umfassenden großangelegten Angriff zu beginnen, falls keine akzeptable Vereinbarung mit dem Iran erzielt werde.

Seit Anfang April gilt eine von Trump zuletzt einseitig verlängerte Waffenruhe.
Seit Anfang April gilt eine von Trump zuletzt einseitig verlängerte Waffenruhe.Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa (Archivbild)

Trump schrieb weiter, er sei von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gebeten worden, den geplanten Militärschlag vorerst auszusetzen, da es derzeit ernsthafte Verhandlungen gebe. Er habe aus Respekt vor dieser Bitte entsprechend gehandelt. Er hatte zuvor nochmals den Druck auf Iran erhöht und mit einer Wiederaufnahme des Kriegs gedroht. «Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben», hatte er ebenfalls auf Truth Social geschrieben.

18.05.2026

Mo 13:21

Iran gibt Einrichtung von Behörde zur Kontrolle der Meerenge bekannt

Der Iran hat offiziell bestätigt, dass er eine eigene Behörde zur Kontrolle der Schifffahrt in der Straße von Hormus gegründet hat. Die «Behörde für die Straße des Persischen Golfs» (PGSA) verfüge über einen offiziellen Account, über den sie «Echtzeit-Updates zu den Operationen» in der Meerenge bereitstellen werde, erklärten der Nationale Sicherheitsrat und die Marine der iranischen Revolutionsgarden am Montag. Details wurden nicht genannt.

Das Fachblatt Lloyd’s List hatte Anfang Mai berichtet, die Behörde werde dafür zuständig sein, Durchfahrtsgenehmigungen zu erteilen und Mautgebühren zu erheben. Schiffe, welche die Straße von Hormus befahren wollen, müssten «detaillierte Aufzeichnungen über Eigentümer, Versicherung, Besatzung und die geplante Transitroute» machen. Zuvor hatte bereits der iranische Fernsehsender Press TV über die geplante Behörde berichtet.

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18.05.2026

Mo 11:43

Iran hat weitere Verhandlungsvorschläge mit USA ausgetauscht

Inmitten festgefahrener Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA hat Teheran nach eigenen Angaben wieder neue Vorschläge nach Washington geschickt. Außenamtssprecher Ismail Baghai sagte vor Reportern, der Iran habe am Sonntag über den Vermittler Pakistan seine Standpunkte übermittelt. Über deren Inhalte ist noch nichts bekannt.

Zuvor hätten die USA Antworten auf Irans vorangegangenen Vorschlag übermittelt, sagte Baghai weiter. US-Präsident Donald Trump hatte diesen öffentlich als «dämlichen Vorschlag» abgetan.

Außenamtssprecher Ismail Baghai gab keine Details preis.
Außenamtssprecher Ismail Baghai gab keine Details preis.Archiv: Shadati)/XinHua/dpa

17.05.2026

So 19:30

Trump erhöht Druck auf Teheran

US-Präsident Trump droht dem Iran inmitten der festgefahrenen diplomatischen Bemühungen mit Zerstörung. «Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. «DIE ZEIT DRÄNGT!»

17.05.2026

So 16:26

Israel und USA prüfen neue Militärschläge

Israel bereitet sich Medienberichten zufolge auf eine mögliche Wiederaufnahme der Angriffe gegen den Iran vor. Ministerpräsident Netanyahu erklärte, man sei «auf jedes Szenario vorbereitet» und stehe in engem Kontakt mit US-Präsident Donald Trump.

Zugleich wächst nach einem Drohnenangriff auf ein Atomkraftwerk in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Sorge vor einer neuen Eskalation im Nahen Osten. Auch das Pentagon soll bereits neue militärische Optionen prüfen.

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