LuxemburgInflationsrate steigt im März – Index-Erwartung bleibt unberührt
Die Energiepreise steigen stark – die nächste Lohnindexierung wird weiterhin für das zweite Quartal 2026 erwartet.
Die Inflation in Luxemburg klettert auf 2,4 Prozent, nachdem sie im Februar noch bei 1,3 Prozent gelegen hatte. Treiber sind laut dem Nationalen Statistikinstitut (Statec) vor allem stark gestiegene Energiepreise infolge der Spannungen rund um die Straße von Hormus. Die nächste Lohnindexierung werde weiterhin für das zweite Quartal 2026 erwartet.
Besonders deutlich verteuert sich Heizöl. Gemäß Statec steigen die Preise im Vergleich zum Februar um 37,3 Prozent und im Jahresvergleich um 33,2 Prozent. Auch Kraftstoffe ziehen kräftig an. Sie verteuern sich innerhalb eines Monats um 15,6 Prozent – so stark wie noch nie im nationalen Verbraucherpreisindex, wie das Statec zu bedenken gibt. Diesel wird um 22,2 Prozent teurer, Benzin um 10,7 Prozent. Gas und Strom bleiben demnach im März stabil.
Lebensmittelpreise im März
- 🥩 Frisches Fleisch: +5,6 Prozent
- 🥕 Gemüse: +3,6 Prozent
- ☕ Kaffee: +11,5 Prozent
- 🫒 Pflanzenöl: -4,7 Prozent
- 🍝 Pasta: -3,1 Prozent
- 🍾 Alkohol gesamt: -0,7 Prozent
- 🍷 Wein: -2,0 Prozent
- 🥃 Spirituosen: -1,4 Prozent
- 🍺 Bier: -1,0 Prozent
Auch Lebensmittelpreise ziehen an: Insgesamt steigen die Preise Statec zufolge um 2,7 Prozent im Jahresvergleich. Vor allem Fleisch, Gemüse und Kaffee werden teurer, während Pflanzenöl und Pasta günstiger werden.
Bei Dienstleistungen zeige sich ebenfalls ein leichter Anstieg. Die Preise legen um 2,5 Prozent zu, insbesondere durch höhere Kosten für Reisen und Kinderbetreuung. Die Preise für Industriegüter ohne Energie steigen mit einem Prozent vergleichsweise moderat.
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