Hohes Venn: Belgiens König besucht die Brandregion

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Aktualisiert 17. August 2026, 15:05Hohes Venn
Belgiens König besucht die Brandregion

Portugal bis Großregion, Rekordfeuer in Frankreich und Spanien: Zehntausende Hektar fallen den Waldbränden in Europa zum Opfer. Die Entwicklungen im Ticker.
L'essentiel und Agenturen
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So schützt Du Dich vor Rauch durch Waldbrände

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17.08.2026

Mo 15:16

Griechenlands Stromnetz rückt in den Fokus

Das teils veraltete Stromnetz soll für rund drei Viertel der 2026 bislang in Griechenland verbrannten Fläche verantwortlich sein. Das berichtet die Zeitung Kathimerini unter Berufung auf vorläufige Daten der Feuerwehr. Auch die großen Waldbrände auf Kreta Ende Juli und westlich von Athen Anfang August sollen mit dem Stromnetz zusammenhängen.

Als mögliche Auslöser gelten etwa Funken durch Schäden oder Verschleiß, die trockenes Gebüsch entzünden. Ein Großteil des rund 250.000 Kilometer langen griechischen Stromnetzes verläuft oberirdisch und gilt laut Technikern in weiten Teilen als überaltert.

Der Großteil des rund 250.000 Kilometer langen griechischen Stromnetzes verläuft überirdisch.
Der Großteil des rund 250.000 Kilometer langen griechischen Stromnetzes verläuft überirdisch.Socrates Baltagiannis/dpa

17.08.2026

Mo 15:04

Luxemburg: Feinstaub-Warnschwellenwert überschritten

Der Rauch des Brandes in den Hohen Venn hat zu einem Anstieg der Feinstaubkonzentrationen in Luxemburg geführt, teilt das Hochkommissariat für nationale Sicherheit (HCPN) mit. «Der Warnschwellenwert für PM10 wurde an diesem Montag, dem 17. August, überschritten». Ab morgen werde schrittweise eine Verringerung der Konzentrationen erwartet, lokal bestehe weiterhin das Risiko, dass der Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten werde.

«Die Wettervorhersagen zeigen ab morgen früh eine deutliche Drehung der Winde auf eine Nordwest- bis Westströmung. Anschließend wird der Wind auf eine West- bis Südwestströmung drehen, die voraussichtlich mindestens bis einschließlich Donnerstag anhält», so das HCPN. Das dürfte die Verteilung des Rauchs begünstigen und die Auswirkungen auf Luxemburg nach und nach verringern. «Brandgeruch oder sichtbare Rauchspuren können jedoch lokal in den kommenden Tagen weiterhin auftreten.»

Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen

17.08.2026

Mo 13:55

Belgiens König besucht Brandregion

Belgiens König Philippe hat sich einen Eindruck von den verheerenden Bränden im Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze verschafft. Er ließ sich in einem Krisenzentrum in der Gemeinde Herstal über die aktuelle Lage informieren, wie das belgische Königshaus mitteilte. Anschließend waren demnach Gespräche mit Einsatzkräften am Brandort geplant.

Das Feuer im Hohen Venn ist eines der größten in der belgischen Geschichte und war am Sonntag bis auf 300 Meter an die deutsche Grenze bei Monschau herangerückt. Belgische Medien berichteten am Morgen, die Einsatzkräfte freuten sich zwar über den einsetzenden Regen, allerdings sei dieser vorerst zu gering, um das Feuer entscheidend zu beeinflussen. Für die nächsten Tage sei mehr Regen angesagt.

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17.08.2026

Mo 13:15

Waldbrand in slowakischem Nationalpark ausgebrochen

Im slowakischen Nationalpark Große Fatra ist ein Waldbrand ausgebrochen. Die Flammen hätten sich auf eine Fläche von rund 3,5 Hektar ausgebreitet, berichtete die Agentur TASR unter Berufung auf die Feuerwehr. Die Nationalparkverwaltung rief Besucher über die sozialen Medien auf, den Bereich zwischen den Bergen Skalna Alpa und Smrekovica zu meiden. Im Einsatz waren Kräfte von Berufs- und freiwilligen Feuerwehren aus der weiteren Umgebung.

Der Nationalpark Große Fatra (auf Slowakisch Velka Fatra) liegt im Norden des EU-Mitgliedstaats und erstreckt sich entlang des Hauptkamms des gleichnamigen Gebirges. Er ist zum größten Teil bewaldet und unter anderem Heimat von Braunbären, Wölfen, Luchsen, Kreuzottern und Feuersalamandern. Seit 2002 ist das frühere Landschaftsschutzgebiet einer der neun Nationalparks der Slowakei.

17.08.2026

Mo 12:12

Rauch trübt Sicht im Dreiländereck

Auch im Moseltal bei Perl und Schengen war am Montag wieder ein deutlicher Rauchschleier zu sehen. Auf Bildern aus der Region ist die Sicht stark getrübt, der sonst erkennbare Wasserturm am Horizont verschwindet im Dunst. Bereits am Sonntagabend roch die Luft nach Angaben vor Ort deutlich nach verbranntem Gummi oder Plastik. Der Qualm war zeitweise so dicht, dass er die untergehende Sonne zunehmend «verschluckte». Der Rauch dürfte mit den großflächigen Vegetationsbränden in der Region zusammenhängen.

17.08.2026

Mo 11:32

CGDIS: «Türen und Fenster weiter geschlossen halten»

Der Rettungsdienst hat Bilder des Einsatzes im Hohen Venn in Belgien veröffentlicht. Elf Feuerwehrleute waren am Samstag zur Unterstützung zu den Nachbarn gereist. «Derzeit sind rund 3000 Hektar Vegetation in dem Naturpark von den Bränden betroffen», so das CGDIS. «Der Rauch und sein Geruch ziehen jedoch weiterhin bis nach Luxemburg, sodass die Empfehlung, Türen und Fenster geschlossen zu halten und den Rauch so weit wie möglich zu meiden, weiterhin gilt.»

Die Lage vor Ort ist zwar nicht unter Kontrolle, hat sich Berichten zufolge stabilisiert: Das Feuer im Naturschutzgebiet rückt nicht weiter vor. Kurzzeitiger Regen hat wohl etwas Entspannung gebracht sowie verhältnismäßig wenig Wind. Belgische Medien berichteten am Morgen, die Einsatzkräfte freuten sich zwar über den einsetzenden Regen, allerdings sei dieser vorerst zu gering, um das Feuer entscheidend zu beeinflussen. Für die nächsten Tage sei allerdings mehr Regen angesagt.

Der Biologe Tobias Ceulemans sagte der flämischen Zeitung Nieuwsblad, das Hohe Venn sei eigentlich ein Moorgebiet, das nur schwer in Brand gerate. Das aktuelle Feuer sei jedoch das Ergebnis jahrzehntelanger Entwässerung, um dort für die Holzgewinnung Fichtenforst anpflanzen zu können. «Auf solchen Böden müsste es verboten sein, Nutzforst anzulegen», kritisierte Ceulemans.

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17.08.2026

Mo 11:00

Einsatz des CGDIS in Belgien beendet

Belgien hat den luxemburgischen Feuerwehrleuten mitgeteilt, dass sie heute Morgen um 10 Uhr zurückkehren können, wie L'essentiel von Kontakten vor Ort erfahren hat. Der Einsatz war ursprünglich – je nach Entwicklung der Lage – bis heute Nachmittag angesetzt. Derzeit befinden sie sich auf dem Rückweg ins Großherzogtum.

17.08.2026

Mo 10:59

Brand in Belgien: Lage aktuell stabil, aber nicht unter Kontrolle

Der Brand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn breitet sich offiziellen Angaben zufolge derzeit nicht mehr in Richtung deutscher Grenze aus. «Der Wind weht günstig, und die derzeitigen Regenfälle tragen dazu bei, die Ausbreitung einzudämmen», teilte der Leiter der Krisenkommunikation des Gouverneurs der Provinz Lüttich, Tony Hosmans,  am Montag mit. Das Feuer sei allerdings noch nicht unter Kontrolle, betonte Hosmans. Aufklärung aus der Luft solle im Laufe des Tages ein umfassendes Bild der Lage bringen, erklärte der Sprecher.

17.08.2026

Mo 10:37

Griechische Feuerwehr bringt Waldbrand auf Salamis unter Kontrolle

Die griechische Feuerwehr hat einen Waldbrand mit zwei Toten auf der Insel Salamis nahe der Hauptstadt Athen unter Kontrolle gebracht. Die Lage habe sich verbessert, es gebe keine «aktive Feuerfront» mehr, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Auf der Insel seien aber immer noch mehr als 200 Feuerwehrleute und auch zwei Löschhubschrauber im Einsatz.

In Griechenland wüteten seit Ende Juli mehrere große Waldbrände. In den vergangenen 24 Stunden brachen nach Angaben der Feuerwehr landesweit 36 neue Brände aus.

17.08.2026

Mo 08:37

Waldbrand im Saarland unter Kontrolle

Der Waldbrand bei Illingen im saarländischen Landkreis Neunkirchen ist unter Kontrolle. «Aktuell laufen weiterhin umfangreiche Nachlöscharbeiten im gesamten Einsatzgebiet», erklärte der Pressesprecher der Feuerwehren Landkreis Neunkirchen, Andreas Kuhn.

Am Morgen waren noch rund 380 Einsatzkräfte vor Ort – unter anderem von Feuerwehr, Polizei, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Technischen Hilfswerk (THW). Laut den jüngsten Angaben waren zwischen den Ortsteilen Wustweiler, Hirzweiler und Hüttigweiler inzwischen rund 18 Hektar Wald und Wiesen betroffen.

Während des Einsatzes waren neun Einsatzkräfte verletzt worden, drei von ihnen mussten vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden. Im Zuge der Nachlöscharbeiten kontrollieren die Einsatzkräfte das Brandgebiet, um verbliebene Glutnester aufzuspüren und abzulöschen.

17.08.2026

Mo 07:41

Deutsche Bundeswehr und CGDIS helfen in Belgien gegen Waldbrand

Die Bundeswehr beteiligt sich aus der Luft an der Bekämpfung des Waldbrandes in Belgien. Dazu würden zwei Hubschrauber vom Typ NH-90 bereitgestellt, die Löschwasserbehälter tragen, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit. «Der Einsatz beginnt noch heute und ist zunächst für sieben Tage vorgesehen», erklärte das Ministerium.

Die Transporthubschrauber sind mit einem sogenannten Bambi Bucket bestückt, einem faltbaren Löschwasser-Außenlastbehälter für Hubschrauber. Mit jedem einzelnen Flug können damit 2000 Liter Löschwasser abgelassen werden. Die Bundeswehr hat sich mit den Transporthubschraubern bereits am großen Löscheinsatz gegen das Feuer bei Hürtgenwald in der Nordeifel beteiligt.

Auch der luxemburgische Rettungsdienst ist mit elf Feuerwehrleuten vor Ort, wie das CGDIS mitteilte. Der Einsatz ist bis Montagnachmittag angesetzt, abhängig davon, wie sich die Lage in dem zwischen den Ardennen und der Eifel liegenden Gebiet entwickelt.

17.08.2026

Mo 07:27

Hohes Venn: Löschhubschrauber nehmen wieder ihren Einsatz auf

Die Bekämpfung des Brands im Naturschutzgebiet Hohes Venn in Belgien direkt an der Grenze zu Deutschland geht weiter. Bei Tageslicht werden die Maßnahmen wieder intensiviert, wie Franz-Karl Boden, Stellvertreter der Bürgermeisterin von Monschau, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Hubschrauber würden wieder ihren Einsatz aufnehmen.

Im Moment gehe man nicht davon aus, dass das Feuer auf deutsches Gebiet überspringe, sagte Boden. In der Nacht sei das Feuer nicht weiter vorgerückt. Jetzt regne es leicht. Etwa 30 Bewohner von Monschau-Kalterherberg waren am Sonntagabend wegen einer möglichen starken Rauchbelastung evakuiert worden. Die meisten seien bei Freunden oder Verwandten untergekommen, sagte Boden.

17.08.2026

Mo 05:22

Salamis: Mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen

Auf Salamis waren nahezu zeitgleich zwei Waldbrände in der Nähe beliebter Badestellen im Süden und Osten der Insel ausgebrochen. Bis zum Abend wurden mehr als 570 Menschen mit Patrouilleschiffen der Küstenwache und anderen Booten evakuiert, wie eine Sprecherin der Küstenwache sagte. Für zwei Menschen, Berichten zufolge ein älteres Paar, sei die Hilfe allerdings zu spät gekommen, sagte Feuerwehr-Kommunikationschef Vassilis Vathrakogiannis mit Blick auf die Todesopfer.

Rund 200 Feuerwehrleute sowie sechs Löschflugzeuge und sieben Hubschrauber waren im Einsatz gegen die in bewohntem Gebiet tobenden Feuer. Nach Angaben von Salamis' stellvertretendem Bürgermeister Thodoris Zannis konnte die Feuerwehr verhindern, dass sich die beiden Brände einen Berghang hinauffressen und zu einer großen Feuerfront vereinen.

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16.08.2026

So 22:43

Brand im Hohen Venn: Evakuierung bei Monschau angeordnet

Wegen des enormen Waldbrandes im Hohen Venn haben die Behörden eine Evakuierung in Teilen der nordrhein-westfälischen Stadt Monschau angeordnet. «Die aktuelle Entwicklung des Brandgeschehens im Hohen Venn erfordert eine sofortige Evakuierung folgender Straßenzüge in Kalterherberg: Ruitzhof und Geisberg», teilte die Stadt Monschau auf ihrer Internetseite mit.

16.08.2026

So 20:59

400 Einsatzkräfte kämpfen gegen Waldbrand im Saarland

Rund 400 Einsatzkräfte kämpfen aktuell im saarländischen Landkreis Neunkirchen gegen einen sich ausbreitenden Waldbrand. «Nach aktuellen Vermessungen mit einer Drohne sind rund sechs Hektar Waldfläche betroffen», teilte das saarländische Innenministerium mit. Innenminister Reinhold Jost habe sich vor Ort ein Bild von der Lage und den laufenden Löscharbeiten gemacht. Konkret betroffen ist ein Bereich beim Ortsteil Hirzweiler der Gemeinde Illingen.

Brandon Lee Posse/dpa

16.08.2026

So 17:20

Waldbrand im Landkreis Neunkirchen breitet sich weiter aus

Rund fünf Hektar Waldfläche brennen seit dem Mittag im Landkreis Neunkirchen. Der Brand zwischen den Illinger Ortsteilen Wustweiler, Hirzweiler und Hüttigweiler breite sich aktuell weiter aus, teilte die Feuerwehr mit. Zunächst hatten rund 3,5 Hektar gebrannt, innerhalb weniger Stunden sei das Feuer aber weiter auf 5,7 Hektar angewachsen.

15.08.2026

Sa 17:53

CGDIS hilft bei Brandbekämpfung in Belgien

14.08.2026

Fr 18:27

Brand bei Langscheid weitgehend unter Kontrolle

Ein großer Wald- und Wiesenbrand bei Langscheid im Landkreis Mayen-Koblenz ist nach Angaben der Feuerwehr «weitestgehend unter Kontrolle». Momentan werde weiterhin an verschiedenen Feuerfronten gearbeitet, sagte Michael Hartung von der Feuerwehr. Es sei zwar im Großen und Ganzen unter Kontrolle, doch es gebe immer wieder ein Aufflammen und Glutherde. «Wir werden sehr gut unterstützt von Leuten und Landwirten.» Ihm sei derzeit kein Szenario bekannt, dass irgendetwas evakuiert werden müsse.

14.08.2026

Fr 17:59

Großbrand im Hürtgenwald – Polizei sucht Videos

Nach dem Großbrand bei Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen sucht die Polizei nach Bildern und Videos aus der Zeit der Brandentstehung. Dafür wurde ein Hinweisportal eingerichtet. Die Aufnahmen könnten helfen, die bislang unklare Brandursache zu ermitteln. Hinweise auf vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung gibt es bislang nicht.

Das Feuer hat sich auf rund 300 Hektar ausgedehnt und gilt als bislang größter und folgenschwerster Waldbrand des Sommers in Deutschland. Fast 2000 Menschen mussten evakuiert werden. Mehr als 200 Einsatzkräfte sowie Hubschrauber, Wasserwerfer und Bundeswehr-Panzer kämpfen gegen die Flammen.

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14.08.2026

Fr 17:45

Großeinsatz im Kreis Mayen-Koblenz

Bei Langscheid im Kreis Mayen-Koblenz kämpft die Feuerwehr gegen einen Wald- und Wiesenbrand auf etwa 50 Hektar. Das Feuer sorgt für eine massive Rauchentwicklung. Besonders betroffen sind laut Warnmeldungen Langenfeld, Hohenleimbach, Arft, Netterhöfe, Hausten und Morswiesen.

Aufgrund der Wetterlage drehten die Brände immer wieder. Aus diesem Grund müsse die Lage genau beobachtet werden und mögliche Evakuierungen würden vorbereitet. «Bereiten Sie sich auf eine Evakuierung der Ortschaften Langenfeld und Arft vor», hieß es in einer Warnmeldung am Nachmittag. Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten sowie Lüftungen und Klimaanlagen abschalten. Nach Angaben eines Landkreissprechers sind vier Menschen verletzt worden.

14.08.2026

Fr 15:42

Brände wüten auf 41.000 Hektar in Spanien

In der spanischen Provinz Huelva haben die Flammen bereits rund 31.000 Hektar erfasst. Dort entspannt sich die Lage inzwischen, eine unmittelbare Gefahr für Ortschaften besteht laut Behörden nicht mehr. Angespannter ist die Situation in Aragonien: Ein Feuer in der Provinz Huesca hat rund 10.000 Hektar zerstört, etwa 1000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Bedroht ist auch das historische Kloster San Juan de la Peña. Kunstschätze und Königsgräber wurden in Sicherheit gebracht. Ein 28-Jähriger wurde als mutmaßlicher Verursacher des Brandes festgenommen.

14.08.2026

Fr 14:18

15-Jähriger soll tödlichen Waldbrand gelegt haben

Nach einem tödlichen Waldbrand nahe Bordeaux haben die französischen Behörden einen 15-Jährigen festgenommen. Der Jugendliche steht im Verdacht, das Feuer gelegt zu haben, bei dem zwei Feuerwehrleute ums Leben kamen. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und er kam in Jugendhaft.

Die beiden 34-jährigen Feuerwehrleute Anthony Bertome (l.) und Wilfried Schmitter kamen bei dem Waldbrand nahe Bordeaux ums Leben.
Die beiden 34-jährigen Feuerwehrleute Anthony Bertome (l.) und Wilfried Schmitter kamen bei dem Waldbrand nahe Bordeaux ums Leben.AFP
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