Versicherer ziehen Bilanz: Waldbrände kosten Frankreich 500 Millionen Euro

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Aktualisiert 28. August 2026, 17:46Versicherer ziehen Bilanz
Waldbrände kosten Frankreich 500 Millionen Euro

Portugal bis Großregion, Rekordfeuer in Frankreich und Spanien: Zehntausende Hektar fallen den Waldbränden in Europa zum Opfer. Die Entwicklungen im Ticker.
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So schützt Du Dich vor Rauch durch Waldbrände

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28.08.2026

Fr 17:46

Versicherer ziehen Bilanz nach Feuer-Sommer

Die Waldbrände dieses Sommers haben in Frankreich nach Schätzung der Versicherer Schäden von rund 500 Millionen Euro verursacht. Bislang wurden etwa 25.000 Schadensfälle gemeldet, davon 21.000 von Privatpersonen. Rund 3000 Unternehmen, Landwirte und Handwerker meldeten ebenfalls Schäden.

Damit liegen die Kosten deutlich über denen des Brandsommers 2022 mit rund 80 Millionen Euro. In diesem Sommer verbrannten landesweit knapp 100.000 Hektar Vegetation. Das größte Feuer vernichtete an der Atlantikküste allein rund 42.000 Hektar.

27.08.2026

Do 14:58

Ermittlungen nach Bränden in Hürtgenwald: Ursache weiter unklar

Rund zwei Wochen nach den schweren Waldbränden im Hürtgenwald in der Eifel in Nordrhein-Westfalen ist die Brandursache weiter unklar. Eine sichere Aussage über die Entstehung der Brände könne derzeit noch nicht gemacht werden, teilte die Polizei in Düren mit. Die Ermittler können demnach Brandstiftung als Ursache weiterhin nicht ausschließen. Über ein Hinweisportal seien bislang 220 Hinweise eingegangen, denen nachgegangen werde.

Laut Polizei waren am 13. August Brände an zwei verschiedenen Orten im Hürtgenwald ausgebrochen. Wegen der zeitlichen und räumlichen Nähe sowie der Lage der mutmaßlichen Brandherde abseits von Wegen könne eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden, hieß es. Die Ermittlungen dauerten an. Die Spurensuche gestalte sich wegen des weitläufigen Waldgebiets aber schwierig. Die Polizei bat weitere mögliche Zeugen um Hinweise.

26.08.2026

Mi 15:43

Waldbrand bei Barcelona unter Kontrolle

Die Feuerwehr hat den Waldbrand unmittelbar am nördlichen Stadtrand von Barcelona unter Kontrolle gebracht. Rund 30 Menschen, die wegen starker Rauchentwicklung aus dem Stadtteil Torre Baró evakuiert worden waren, konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Auch die Ausgangsbeschränkungen in angrenzenden Vierteln wurden aufgehoben. Rund 54,5 Hektar Wald- und Buschland in der Serra de Collserola sind verbrannt. Die Löscharbeiten aus der Luft gehen weiter, um verbliebene Flammen und Glutnester zu beseitigen. Die Brandursache ist noch unklar.

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26.08.2026

Mi 14:51

39 Brände in Griechenland

In Griechenland sind binnen weniger Stunden 39 Wald- und Buschbrände ausgebrochen. Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, tobte der schwierigste Brand auf der Athen vorgelagerten Insel Salamis. Dort befindet sich der größte Stützpunkt der griechischen Kriegsmarine. Nach Angaben von Feuerwehrleuten vor Ort war die Anlage nicht gefährdet.

Das Feuer in der Gegend des Marinestützpunktes wütete in einer Schlucht und wurde mit zahlreichen Löschflugzeugen und Hubschraubern bekämpft. Zudem waren starke Einheiten der Feuerwehr sowie freiwillige Helfer im Einsatz, berichtete der griechische Rundfunk ERT.

26.08.2026

Mi 11:29

Ermittler prüfen Ursache des Venn-Großbrands

Nach dem Brand im Hohen Venn ermittelt die belgische Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Brandstiftung. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Einsatz eines landwirtschaftlichen Geräts das Feuer ausgelöst haben. Zwei Sachverständige für Brand- und Fahrzeugtechnik sollen diese und weitere Hypothesen untersuchen. Mit endgültigen Ergebnissen wird erst in mehreren Monaten gerechnet. Unterdessen dauern die Löscharbeiten an.

26.08.2026

Mi 10:15

Rallye-Unfall löste Waldbrand aus? Ermittlungen laufen

Nach dem großen Waldbrand bei Reichenbach im Landkreis Birkenfeld ermittelt die Staatsanwaltschaft weiter wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Das Feuer hatte Ende Juli rund 21 Hektar Wald und Wiesen zerstört und war mutmaßlich durch den Unfall eines Rallyefahrzeugs bei einer Testfahrt ausgelöst worden. Ein technischer Defekt wird weiterhin nicht ausgeschlossen.

Das Gutachten eines technischen Sachverständigen steht noch aus, zudem werden Zeugen vernommen. Für die Testfahrt auf einem Wirtschaftsweg lag keine Genehmigung vor. Dies ändere die strafrechtliche Einordnung zunächst nicht, könne aber bei der Frage nach einer möglichen Pflichtverletzung eine Rolle spielen.

25.08.2026

Di 14:26

Brand im Hohen Venn «offensichtlich» menschlichen Ursprungs

Die EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib hat bei einem Besuch des Waldbrandgebiets im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn eine natürliche Ursache für das Feuer ausgeschlossen. Der Brand im Osten des Landes sei «ganz offensichtlich zu 100 Prozent menschlichen Ursprungs», sagte Lahbib nach Gesprächen mit Brandexperten vor Ort. Sobald geklärt sei, was genau das Feuer ausgelöst habe, müssten die Lehren daraus gezogen werden.

Belgien leidet in diesem Sommer wie große Teile Europas unter Hitze und Trockenheit. Der vom Menschen verursachte Klimawandel sorgt nach Einschätzung von Wissenschaftlern für längere und intensivere Hitzewellen und Dürren. Diese trocknen die Vegetation aus und begünstigen so Waldbrände.

Die EU-Krisenkommissarin machte sich vor Ort ein Bild vom Ausmaß der Brandfolgen, besuchte das Krisenkoordinationszentrum und sprach mit Einsatzkräften und freiwilligen Helfern. Im Anschluss reiste sie über die Grenze in den Eifelort Monschau, wo sie unter anderem die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) treffen sollte. In Monschau mussten wegen des Brandes zwischenzeitlich zwei Straßenzüge mit etwa 30 Bewohnern evakuiert werden.

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24.08.2026

Mo 14:18

Griechenland: Auch Nächte bleiben heiß

Nach einem bislang vergleichsweise milden Sommer wird es in Griechenland jetzt richtig heiß. Das Land erlebt seine erste Hitzewelle dieses Sommers. Für mindestens eine Woche werden Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet. Besonders in den Ballungszentren, in Mittelgriechenland und auf der Peloponnes bleibt es auch nachts ungewöhnlich warm – örtlich können die Werte um 4 Uhr morgens bei über 30 Grad liegen.

24.08.2026

Mo 13:08

EU-Krisenkommissarin kündigt Besuch an

Die EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib hat für morgen einen Besuch in den Waldbrandgebieten in Belgien und Deutschland angekündigt. Lahbib werde sich im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn und im Eifelort Monschau mit Behördenvertretern und Einsatzkräften treffen und sich ein Bild von den Auswirkungen der Brände machen, teilte die EU-Kommission mit. «Die Verwüstung im Hohen Venn ist eine eindringliche Mahnung, dass sich das Waldbrandrisiko in ganz Europa verändert», erklärte Lahbib.

Die Waldbrandsaison 2026 ist nach Angaben der EU-Kommission außergewöhnlich schlimm. Bis zum 12. August war die verbrannte Fläche demnach bereits doppelt so groß wie der durchschnittliche Wert zu diesem Zeitpunkt des Jahres. Der Katastrophenschutzmechanismus wurde bereits zehn Mal aktiviert. Dies führt dazu, dass das Koordinierungszentrum in Brüssel Unterstützung aus anderen europäischen Staaten mobilisiert. Neben den 27 EU-Staaten sind zehn weitere europäische Länder Teil des Programms.

24.08.2026

Mo 12:50

Neuer Rauch, aber «nicht zwangsläufig eine Verschlechterung des Brandes»

Der Großbrand im Hohen Venn beschäftigt die Einsatzkräfte weiterhin. «Rund 140 bis 160 Einsatzkräfte aller beteiligten Dienste waren im Laufe des Tages vor Ort, um mehrere wieder aufgeflammte Brandstellen zu bekämpfen, hauptsächlich im östlichen Bereich», berichtete der Lütticher Provinzgouverneur gestern Abend.

Die Wetterbedingungen hätten einerseits Hubschraubereinsätze ermöglicht, andererseits aber auch das Wiederaufflammen einzelner Glutnester und erneuten Rauch verursacht. Ähnliche Wetterbedingungen dürften dies auch heute bewirken. «Das Auftreten von Rauch bedeutet daher nicht zwangsläufig eine Verschlechterung des Brandes», schränkte der Gouverneur aber ein. Am Donnerstag hatten die Behörden verkündet, dass der Brand «vollumfänglich» unter Kontrolle sei.

24.08.2026

Mo 11:14

Brand nahe Ankara gelöscht

Im Osten der türkischen Hauptstadt Ankara hat die Feuerwehr einen Waldbrand gelöscht, der am Sonntagabend ausgebrochen war. Nach einem achtstündigen Einsatz sei das Feuer in einem Waldgebiet des Bezirks Mamak im Osten der Stadt unter Kontrolle gebracht worden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu mit.

Bereits am Sonntag sei eine Person festgenommen worden, die den Brand verursacht haben soll. Auf Bildern war zu sehen, wie die Flammen am Stadtrand loderten. Ob Wohngegenden gefährdet waren, war zunächst unklar. Das Gouverneursamt von Ankara teilte auf der Plattform X lediglich mit, in der Gegend seien nötige Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden. Außerdem sei eine Untersuchung zur Brandursache eingeleitet worden.

24.08.2026

Mo 09:10

40 Grad – Griechenland startet in heiße Woche

Waldbrandgefahr, starker Wind und Temperaturen bis 40 Grad: In Griechenland hat eine heiße Wetterphase begonnen, die voraussichtlich etwa eine Woche andauern wird. Wegen der extremen Trockenheit und starker Winde gilt in weiten Teilen Griechenlands eine hohe Waldbrandgefahr. Die Behörden warnen insbesondere vor Bränden, die durch Unachtsamkeit ausgelöst werden könnten.

In der Millionenstadt Athen wurden am Sonntag sieben klimatisierte Hallen von 9 bis 21 Uhr für Bürgerinnen und Bürger geöffnet. Für herrenlose Tiere wurden zudem mehr als 130 Trinkstellen in den Stadtteilen aufgestellt, die von städtischen Mitarbeitern und Freiwilligen mit frischem Wasser versorgt werden, teilte die Stadtverwaltung mit.

21.08.2026

Fr 20:03

Waldbrand bedroht Gátova bei Valencia

Wegen eines näher rückenden Waldbrandes in der spanischen Region Valencia ist die Evakuierung des Ortes Gátova angeordnet worden. Mehrere Hundert Menschen wurden aufgefordert, sich sofort Richtung Süden in Sicherheit zu bringen. Die Flammen waren bereits nahe an bebautes Gebiet herangerückt, dichter Rauch lag über dem Ort.

Das Feuer im Naturpark Sierra Calderona wurde laut Behörden durch einen Blitzeinschlag ausgelöst. Feuerwehr, Militär und Löschhubschrauber sind im Einsatz. In Spanien sind in diesem Jahr bereits mehr als 297.000 Hektar bei 425 Waldbränden verbrannt.

21.08.2026

Fr 19:04

Feuer auf Limnos – Griechenland erwartet 42 Grad

Auf der griechischen Insel Limnos ist ein Waldbrand ausgebrochen. Rund 50 Menschen, überwiegend Urlauber an Stränden nahe Thanos, wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Sechs Löschflugzeuge, drei Hubschrauber und Dutzende Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen.

Die Lage könnte sich durch die bevorstehende Hitze verschärfen: Für Griechenland wird am Wochenende eine mehrtägige Hitzewelle mit bis zu 42 Grad erwartet. Seit Jahresbeginn gab es im Zusammenhang mit Vegetationsbränden bereits 305 Festnahmen.

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21.08.2026

Fr 12:09

Hohes Venn: Behörden warnen vor Betreten des Gebiets

Trotz einer Verbesserung der Lage im Waldbrandgebiet im Osten Belgiens warnen die örtlichen Behörden eindringlich vor dem Betreten des Naturschutzgebiets Hohes Venn. Ein Aufenthalt in den betroffenen Gebieten sei «nach wie vor gefährlich», teilten die zuständigen Behörden der Provinz Lüttich mit. So könnten Brandherde im Boden erneut aufflammen, Bäume und Äste herabstürzen und weiter gesundheitsschädliche Rauchgase auftreten.

Den Angaben zufolge waren auch in der vergangenen Nacht noch rund 100 Feuerwehrleute, Zivilschutzmitarbeiter sowie Polizisten im Einsatz. Wiederholt mussten Brandherde im Norden und Osten des Gebiets gelöscht werden. Eine mit einer Wärmebildkamera ausgestattete Drohne hilft den Einsatzkräften dabei, Glutnester zu entdecken.

Die Lage entwickle sich «weiterhin positiv», erklärten die Behörden. Die Arbeit vor Ort sei aber «noch nicht abgeschlossen». Sollte das Wetter es zulassen, soll auch heute aus der Luft gelöscht werden.

21.08.2026

Fr 12:08

Saarland plant Brandbekämpfung mit Luxemburg und Frankreich

Das Saarland will künftig bei Wald- und Vegetationsbränden enger mit den Nachbarländern zusammenarbeiten und dabei Personal, Wissen und Material zusammenführen. «Gerade die großen Wald- und Vegetationsbrände dieses Jahres haben gezeigt: Bei außergewöhnlichen Lagen brauchen wir nicht nur starke Strukturen im eigenen Land, sondern auch starke Partner in der Großregion», teilte Innenminister Reinhold Jost (SPD) mit.

Deshalb sei er mit Metz, Luxemburg und Rheinland-Pfalz im Gespräch über eine «großregionale, grenzüberschreitende Einheit» für solche Einsatzlagen. Im Oktober soll der Vorschlag bei den «Otzenhausener Gesprächen», einem trinationalen Arbeitstreffen, vertieft und in einem gemeinsamen Letter of Intent festgehalten werden.

21.08.2026

Fr 04:05

Löscharbeiten im Hürtgenwald laut Bürgermeister erfolgreich beendet

Der bislang größte und folgenschwerste Waldbrand dieses Sommers in Deutschland ist vollständig gelöscht. Wie Hürtgenwalds Bürgermeister Stephan Cranen am Donnerstagabend mitteilte, konnten die Löscharbeiten erfolgreich abgeschlossen werden. «Das Feuer ist gelöscht. Die letzten Einheiten ziehen sich aktuell aus dem Brandgebiet zurück.»

Der Waldbrand war eine Woche zuvor ausgebrochen und hatte die Einsatzkräfte mehrere Tage lang beschäftigt. Zeitweise musste ein Ortsteil der Gemeinde Hürtgenwald im Kreis Düren vorsorglich evakuiert werden. Rund 1800 Menschen waren davon betroffen.

20.08.2026

Do 19:19

Brandschneise für Millionen-Anwesen beschäftigt Behörden

Knapp einen Monat nach dem Waldbrand auf Cap Ferret ist ein Streit um eine private Brandschneise entbrannt. Die Anti-Korruptionsorganisation AC hat den 79-jährigen Geschäftsmann Benoît Bartherotte angezeigt, weil er ohne vorherige Genehmigung eine mehrere Hundert Meter breite Schneise in einen öffentlichen Pinienwald schlagen ließ, um sein rund 25 Millionen Euro teures Anwesen zu schützen.

AC will auch klären lassen, wie Bartherotte nachträglich eine behördliche Genehmigung erhielt. Bartherotte verteidigt sein Vorgehen mit der Langsamkeit der Behörden. Der Unternehmer hatte während der Brände im Juli auch die Evakuierungsaufforderung ignoriert. Die Feuer an der Atlantikküste zerstörten mehr als 42.000 Hektar und zwangen über 220.000 Menschen zur Flucht.

20.08.2026

Do 18:58

Waldbrand in Serbien wütet seit mehr als zwei Wochen

Serbien bekommt einen seit mehr als zwei Wochen wütenden Waldbrand im Banater Dünenland nicht unter Kontrolle. Nahe der Kleinstadt Bela Crkva wurde die Siedlung Trujino naselje vorsorglich evakuiert. Seit Anfang August sind rund 3000 Hektar Vegetation verbrannt. Mehrere Hundert Feuerwehrleute kämpfen täglich gegen die Flammen.

Am Donnerstag kam erstmals ein von Russland geschicktes Löschflugzeug vom Typ Iljuschin Il-76 zum Einsatz. Trockenheit, schwer zugängliches Gelände und Wind, der bereits gelöschte Brandherde immer wieder anfacht, erschweren die Arbeiten. Das Naturschutzgebiet gilt als größtes zusammenhängendes Sandgebiet Europas.

20.08.2026

Do 14:47

Venn-Brand unter Kontrolle

Der Waldbrand im Hohen Venn ist nach Angaben der belgischen Behörden nun «vollumfänglich» unter Kontrolle. Solange die Wetterbedingungen stabil bleiben, dürfte sich das Feuer nicht weiter ausbreiten. Die Löscharbeiten gehen insbesondere im Osten des Brandgebiets nahe der deutschen Grenze aber weiter. Es sind noch rund 350 Einsatzkräfte vor Ort, unterstützt von Hubschraubern und Löschflugzeugen.

20.08.2026

Do 13:04

Neue Kameras schützen Griechenlands Kulturerbe vor Bränden

Griechenland baut ein landesweites Netz zur Früherkennung von Waldbränden an wichtigen archäologischen Stätten. Diese Anlagen sollen mögliche Brände frühzeitig erkennen und der Feuerwehr in Echtzeit Bilder und Daten liefern. Dies berichtet die Athener Zeitung Kathimerini unter Berufung auf das Umwelt- und Bürgerschutzministerium. Acht der Systeme sind bereits in Betrieb. Sie überwachen unter anderem die berühmten archäologischen Stätten von Olympia, Mykene und Epidauros.

In den kommenden Wochen sollen sechs weitere Anlagen in Betrieb gehen, unter anderem in der archäologischen Stätte rund um die Akropolis von Athen sowie in Knossos auf Kreta.
In den kommenden Wochen sollen sechs weitere Anlagen in Betrieb gehen, unter anderem in der archäologischen Stätte rund um die Akropolis von Athen sowie in Knossos auf Kreta.Petros Giannakouris/AP/dpa

Wie hilfreich die Technik sein kann, zeigte sich am 31. Juli: Damals wurde ein Brand bei Mykene von dem Überwachungssystem erkannt. Um 9.44 Uhr löste es nach Angaben der Behörden automatisch Alarm aus und übermittelte Bilder und weitere Informationen an das zuständige Kontrollzentrum. Der Brand konnte daraufhin rasch gelöscht werden, berichtete das Nachrichtenportal Flash.gr.

Die Anlagen verfügen über optische und Wärmebildkameras, teilweise mit einem Rundumblick von 360 Grad. Schwenk- und neigbare Kameras ermöglichen eine gezielte Überwachung verdächtiger Bereiche. An ausgewählten Standorten sollen zudem mobile Löschkanonen eine erste Brandbekämpfung ermöglichen. Das Projekt ist Teil des griechischen Zivilschutzprogramms «Aigis» und wird aus Mitteln des EU-Aufbau- und Resilienzfonds finanziert.

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20.08.2026

Do 12:02

Brand im Hohen Venn: Lage auf deutscher Seite entspannt

Nach einer regenreichen Nacht in der Eifel hat die Feuerwehr in der Städteregion Aachen ihren Einsatz bei der Waldbrandbekämpfung im Naturschutzgebiet Hohes Venn deutlich zurückgefahren. Die Lage auf deutscher Seite, wo tagelang ein Näherkommen des Waldbrands befürchtet wurde, habe sich weiter entspannt. «Ich sitze hier und kann mal einen Kaffee trinken», sagte Krüger. Am Mittwochnachmittag war die vorsorgliche Evakuierung eines Ortsteils von Monschau aufgehoben worden. 30 Menschen aus Kalterherberg durften in ihre Häuser zurück.

Seit Freitag kämpft die Feuerwehr in Belgien gegen den großen Brand in dem Hochmoor. Bislang hat das Feuer dort rund 3000 Hektar zerstört.
Seit Freitag kämpft die Feuerwehr in Belgien gegen den großen Brand in dem Hochmoor. Bislang hat das Feuer dort rund 3000 Hektar zerstört.Bruno Fahy/Belga/dpa

Zwar werde die Warnung vor möglicher Geruchsbelästigung weiter aufrechterhalten, wahrnehmbarer Rauch habe aber deutlich abgenommen. «Zwischendurch kommt mal ein Windchen rüber. Das war es aber auch», sagte Krüger. Man werde aber weiter mit Messfahrzeugen unterwegs sein.

20.08.2026

Do 10:14

Deutsche Feuerwehrleute ziehen ab

Nach tagelangem Kampf gegen den Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn beenden die deutschen Feuerwehrleute ihren Einsatz. «Die deutschen Kräfte werden heute mit ihrem Rückzug beginnen», teilten die Behörden der Provinz Lüttich mit. Es werde erwogen, die deutschen Kräfte mit freiwilligen Feuerwehrleuten aus Belgien zu ersetzen, erklärte Behördensprecher Tony Hosmans.

Die Feuerwehr habe die ganze Nacht über gegen wieder aufflammende Brandherde gekämpft, hieß es in einer von den Behörden veröffentlichten Bilanz. Dabei hätten mangelnde Sicht, umgestürzte Bäume, Schlamm und schwer begehbare Wege die Arbeiten für die «etwas weniger als 200» Einsatzkräfte erschwert.

Heute soll mithilfe eines Polizeihubschraubers ein aktuelles Lagebild des Brandes geschaffen werden, um danach gezielt aus der Luft löschen zu können. Unter anderem die Bundeswehr hatte zwei Hubschrauber mit Löschwasserbehältern in das Gebiet entsandt. Zudem soll im Südosten des Brandgebiets das Abtragen der obersten Vegetations- und Humusschicht fortgesetzt werden, um so brennbares Material zu entfernen.

19.08.2026

Mi 20:18

Waldbrand bei Illingen ist gelöscht

Der Waldbrand bei Illingen im Landkreis Neunkirchen ist gelöscht. Nach mehreren Tagen intensiver Löscharbeiten hat die Feuerwehr die Großlage für beendet erklärt. Zeitweise waren mehr als 500 Kräfte gleichzeitig im Einsatz, insgesamt waren mehr als 1000 Einsatzkräfte beteiligt. Das rund 18 Hektar große Brandgebiet wird in den kommenden Tagen weiterhin engmaschig kontrolliert. Dabei sollen regelmäßig die Temperaturen überprüft werden, um mögliche Glutnester frühzeitig zu erkennen.

Für die Einsatzkräfte beginnen nun Nacharbeiten.
Für die Einsatzkräfte beginnen nun Nacharbeiten.Brandon Lee Posse/dpa
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