Produktivitäts-Hacks7 Tricks, um Aufgaben endlich abzuschließen
Tschüss, Aufschieben: Mit diesen Tricks bringst du Dinge zum Abschluss und kannst dich anderen Sachen widmen.


Fokus, Fokus, Fokus: Wir verraten dir, wie du Dinge nicht nur anfängst, sondern auch endlich zu Ende bringst.
Pexels / Ketut SubiyaDu hast ein T-Shirt bestellt, das dir zu klein ist. Alles, was du tun musst, ist, ein Retouren-Etikett auszufüllen, das Kleidungsstück einzupacken und zur Post zu bringen. Aber irgendwie verstreichen die Tage – bis es zu spät ist. Kennst du das? Prokrastination ist ein verbreitetes Phänomen. Wir verraten, was dagegen hilft.
1. Gestalte einen soften Übergang zur Aufgabe
Wenn es dir schwerfällt, dich von der Couch zu erheben, um das Paket vorzubereiten, hör deinen liebsten Track laut in der Wohnung. Gib dir die Länge des Lieds Zeit, um Klebeband, Karton und Etikette zu suchen. Dann hörst du den gleichen Song noch mal, um alles zu beschriften und einzupacken. War halb so schlimm, oder?

Endlich die Küche aufräumen: Gönne dir dafür eine neue Folge deines liebsten Podcasts.
Pexels / Karolina Grabowska2. Setze logische Prioritäten
Manchmal können riesige Aufgabenlisten überwältigend sein – ganz zu schweigen davon, dass man sie unmöglich an einem Tag erledigen kann. Deshalb hilft es, dir Prioritäten zu setzen. Wenn du am nächsten Tag verreist und deinen Koffer packen musst, aber nur noch Bohnen, Reis und Nudeln im Kühlschrank hast, ist es wichtiger, den Koffer zu packen, als ein spezielles Abendessen zu kreieren – auch wenn dir der Lebensmitteleinkauf und das aufwendige Kochen vielleicht mehr Spaß machen würden.
Bist du gut im Priorisieren von Aufgaben?
3. Ablenkungen sind erlaubt – aber in Massen
Kurz durch Tiktok oder Insta scrollen oder auf Whatsapp ein paar Nachrichten beantworten: Erlaube dir diese Pausen, aber plane sie sorgfältig. Zum Beispiel kannst du dir einen Wecker stellen: Nach jeder Stunde Arbeiten darfst du zehn Minuten an dein Handy.

Setze dir klare Zeitrahmen: Hast du eine Stunde konzentriert gearbeitet, gibt es zehn Minuten Pause. Oder du legst alle 25 Minuten eine fünfminütige Pause ein, wenn dir das leichterfällt.
Pexels / Ron Lach4. Gönne dir Nervennahrung
Ein Mangel an Energielieferanten und wichtigen Bausteinen führt dazu, dass die Gehirnleistung und Motivation geringer ausfallen, als sie eigentlich sein könnten. Gönne dir also Power-Benzin in Form von guter Ernährung:
Trinken, trinken, trinken: Flüssigkeitsmangel macht sich durch Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche bemerkbar. Stelle dir eine große Flasche Wasser auf den Tisch und trinke zwei bis drei Liter über den Tag verteilt.
Nüsse, Samen und Bananen sind gute Lieferanten von Magnesium, was für starke Nerven und mehr Stressresistenz hilft.
Komplexe Kohlehydrate wie Vollkornbrot, Trockenfrüchte, Haferflocken oder Hülsenfrüchte (hallo, feines Linsencurry!) schenken dir über mehrere Stunden Energie.

Gut ernährt ist halb erledigt: Schenke deinem Hirn das richtige Benzin, um arbeiten zu können.
Pexels / Nicola Barts5. Analysiere deine Ängste
Kritisiere dich nicht dafür, dass du dich schwer damit tust, eine Aufgabe anzufangen. Schuld- und Schamgefühle können dazu führen, dass dein Gehirn dieses Gefühl mit der Aufgabe assoziiert. So wird der Respekt oder die Angst vor einer Aufgabe immer grösser. Schaue lieber genau hin, wo deine Ängste liegen und wie du sie angehen kannst. Hast du keine Kraft, die Steuererklärung anzufangen? Vielleicht hast du Angst, einen Fehler zu machen, was dich lähmt? Frage Freunde und Freundinnen um Hilfe. Kannst du dich nicht überwinden, einen Zahnarzttermin zu vereinbaren? Vielleicht ist dir in der aktuellen Praxis nicht wohl und es ist Zeit für einen Wechsel? Hast du Angst, die Rede als Trauzeugin oder Trauzeuge anzufangen? Überlege dir, wieso du so streng bist mit dir und wie du mit deinem Perfektionismus umgehen kannst.

Wenn du dir bewusst bist, wieso dir eine Aufgabe Angst macht, kannst du eher Lösungsstrategien dagegen entwickeln.
Pexels / RF_Studio6. Setze dir Etappenziele
Nimm dir eine Minute Zeit und beantworte dir selbst die Frage: Was muss zur Erledigung meiner Aufgabe ganz konkret getan werden? (Beispiele: Fotos mit deiner besten Freundin für die Rede heraussuchen, Bekannte nach lustigen Anekdoten fragen, Weisheiten für eine glückliche Ehe googlen). Schau deine Liste an und beantworte dir die Frage: Welche Teilaufgabe will ich zuerst angehen? (Beispielsweise: Fotos heraussuchen). Jetzt brich dir deine Teilaufgabe herunter in Minischritte, die dich weniger als fünf Minuten kosten. Die Minischritte müssen ganz eindeutig und klar definiert sein. (Zum Beispiel: Ich schaue die Fotos eines bestimmten Abends durch.) Wenn du alle Minischritte einer Teilaufgabe erledigt hast, fühlst du dich schnell im Flow, weitere Teilaufgaben anzupacken!

Einen klaren Plan zu haben, hilft auch bei kreativen Projekten.
Pexels / Andrea Piacu7. Frage dich nach deinem «Warum»
Wieso putzt du dein Bad? Weil du ein schönes Daheim willst. Wieso bringst du dein T-Shirt zurück? Weil es nachhaltig ist und gut für dein Sparkonto. Wieso musst du eine große Aufgabe im Büro bewältigen? Weil du eine Beförderung in Aussicht hast, auf die du dich seit Monaten freust. Wieso musst ausgerechnet du eine Rede an einer Hochzeit halten? Weil du deiner besten Freundin eine Freude machen willst. Erinnere dich in einer Motivationskrise an das große Ganze – du schaffst das!
Welchen Produktivitäts-Tipp haben wir vergessen?